Literarisches & Journalistisches

10 Regeln für die Digitale Welt
01. Januar, 2026In der Überzeugung, dass - die Anerkennung der Würde und des Wertes der menschlichen Person, ihrer kreativen und ethischen Potentiale und ihrer Gabe, die Zukunft schöpferisch zu gestalten, die Grundlage des gerechten, friedlichen und demokratischen Zusammenlebens freier Subjekte ist; - die Nichtanerkennung dieser Werte und Potentiale zugunsten eines blinden Fortschrittsglaubens und eines deterministischen Weltbildes eine Haltung des Fatalismus und der Resignation befördert, die die Zukunft unseres Planeten sowie das zivilisierte Zusammenleben zwischen Menschen gefährdet; - wir alle Verantwortung für das gute Leben tragen und über die Gabe verfügen, uns darüber in Rede, Gewissens- und Glaubensfreiheit offen zu verständigen; - moderne Technologien uns viele geeignete Mittel an die Hand geben, dies auf kluge und gerechte Weise zu tun;
Laplacescher Dämon
15. Dezember, 2025Der Laplacesche Dämon ist die Veranschaulichung der erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Auffassung, nach der es im Sinne der Vorstellung eines geschlossenen mathematischen Weltgleichungssystems möglich ist, unter der Kenntnis sämtlicher Naturgesetze und aller Initialbedingungen wie Lage, Position und Geschwindigkeit aller im Kosmos vorhandenen physikalischen Teilchen jeden vergangenen und jeden zukünftigen Zustand zu berechnen und zu determinieren. Nach dieser Aussage wäre es theoretisch möglich, eine Weltformel aufzustellen.

Analyse und Kommentierung des Haushalts 2026 mitFokus auf den Etat des Bundesministeriums für Digitalesund Staatsmodernisierung (BMDS)
24. November, 2025Die Agora Digital Transformation hat im Jahr 2025 eine Berechnung der Digitalaus- gaben des Bundes vorgelegt. Hierzu wurde der gesamte Haushalt 2024 (und zusätzlich noch die Jahre 2019, 2021 und 2023) ausgewertet, um Digitalausgaben ressortübergreifend zu identifizie- ren und unterschiedlichen Ausgabenkategorien (Infrastruktur, Verwaltungsdigitalisierung, For- schung & Innovation, etc.) zuzuordnen.1 Ohne Berücksichtigung der Verteidigungsausgaben ha- ben wir für 2024 Digitalausgaben von 19,1 Mrd. Euro Digitalausgaben auf Bundesebene berech- net. Wir werden unsere Zusammenarbeit mit dem ZEW – Leibnitz-Zentrum für europäische Wirt- schaftsforschung fortsetzen und planen im Frühjahr 2026 unsere Analyse zu den Digitalausga- ben des Bundes zu veröffentlichen. In unsere Analyse werden wir das Sondervermögen für Infra- struktur und Klimaneutralität miteinbeziehen.

Meta soll Studie zu psychischen Schäden vertuscht haben
23. November, 2025Weniger Depression, Angst, Einsamkeit, schon nach einer Woche Social-Media-Abstinenz: Das geht laut Gerichtsakten aus einer Studie hervor, die Meta abgebrochen hat. Der Konzern weist die Vorwürfe zurück.

Die politische Integration Europas ist so überlebenswichtig wie nie. Und sehr unwahrscheinlich. Eine bittere Bilanz von Jürgen Habermas.

Global Media Law: Regulierung von Plattformen gefordert
10. November 2025Bei der Global Media Law Konferenz in Berlin diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über die Verantwortung der Tech-Firmen.

Wie Google das Innovator’s Dilemma löste
05. November, 2025Google hat es geschafft, mit KI-Antworten mehr Geld zu verdienen als mit der klassischen Suchmaschine. Kollateralschäden für das Web nimmt das Unternehmen dabei in Kauf.

Strafgerichtshof ersetzt Microsoft durch deutsche Lösung
30. Oktober, 2025Bruch mit Symbolkraft: Aus Angst vor Sanktionen ersetzt der Internationale Strafgerichtshof US-Technologie mit einem Paket aus Deutschland – und könnte damit am Beginn eines Trends stehen.

KI-Betrug: Millionenverluste durch gefälschte Stimmen
29. Oktober 2025Cyberkriminelle nutzen künstliche Intelligenz für täuschend echte Stimmenkopien und QR-Code-Betrug. Die Schäden durch manipulierte Überweisungen...
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OpenAI hat mit ChatGPT eine beeindruckende Marktführerschaft erlangt. Im Juli 2025 erreichte ChatGPT einen Marktanteil von 82.6 Prozent.

Der neue Reaktionär - Curtis Yarvin und die Versuchung der smarten Tyrannei
28. September, 2025Der Philosoph Curtis Yarvi wünscht sich einen amerikanischen Autokraten. Seine autoritären Ideen treffen den Nerv der Zeit - und beeinflussen etwa J.D. Vance.

SCHUFA Risiko- und Kredit-Kompass
02. September, 2025Wir stellen zentrale Kennzahlen zum Kreditverhalten von Unternehmen und Privatpersonen in der Corona-Krise zur Verfügung.

Watching You – Die Welt von Palantir und Alex Karp
02. August, 2025Watching You – Die Welt von Palantir und Alex Karp ist ein deutscher Dokumentarfilm des Regisseurs Klaus Stern, der ein kritisches Portrait des US-Unternehmers Alex Karp, CEO und Mitgründer von Palantir Technologies, und dessen umstrittenen Unternehmens zeigt.

Generativer KI in Studium und Lehre: Die Bedeutung fachlichenWissen für kritisches Denken
01. Juli, 2025Wie mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschulbildung umzugehen ist, wo Chancen und Risiken liegen und welche Handlungsoptionen naheliegen, wird nach wie vor kontrovers eingeschätzt. Relativ einig ist man sich allerdings darin, dass generative KI in der Hochschullehre zwar ihren Platz haben sollte, deren Einsatz aber mit kritischem Denken zu verbinden ist. Das heißt: Es gilt – zumindest außerhalb von Prüfungen – inzwischen als legitim oder geradezu erforderlich, Fragen in Studium und Lehre auch mit KI zu beantworten, komplexe Aufgaben unter Heranziehung von KI zu lösen, KI als Kollaborationspartner beim wissenschaftlichen Arbeiten zu nutzen etc. Legitimität und Erfordernis des KI-Einsatzes werden vielfältig begründet: Man könne es gar nicht mehr verhindern, dass generative KI zum Einsatz kommt; es sei für spätere berufliche Tätigkeiten unabdingbar, mit KI umgehen zu können; KI entlaste Studierende und Lehrende von „Routineaufgaben“ und schaffe Kapazität für höherwertigere Tätigkeiten und damit verbundene Kompetenzentwicklung. Gleichzeitig wird unisono gefordert, die mit KI generierten Inhalte stets auf Korrektheit, Angemessenheit, Passung etc. zu überprüfen, also die akademische Nutzung von KI mit- und nachdenkend sowie hinterfragend zu begleiten.

Simone und Malcolm Collins wollen so viele Kinder in die Welt setzen, wie sie können. Sie sind „Pronatalisten“, so wie Elon Musk. Ein Besuch

Wirtschaftswissenschaftler von FehrAdvice & Partners belegen mit verhaltensökonomischem Experiment: 73 Prozent der Nutzer bevorzugen die Suchmaschine Google mit journalistischen Inhalten. Weitere Erkenntnisse: journalistische Medien tragen besonders zu Aktualität, Vertrauen sowie Vollständigkeit von Suchergebnissen bei. Im Schnitt erhöhen journalistische Medien den Wert von Google um 24 Prozent. Das Beratungsunternehmen, das von Professor Ernst Fehr, einem weltweit führenden Verhaltensökonomen gegründet wurde, hat vergleichbare Studien bereits in der Schweiz, Großbritannien und Polen durchgeführt.

Tech-Milliardär Elon Musk hat das Ende seiner Tätigkeit für die US-Regierung bekannt gegeben. Als Berater von Präsident Trump kümmerte er sich um die hoch umstrittene Effizienzbehörde DOGE. Das Weiße Haus bestätigte Musks Abgang.

US-Tech-Milliardäre wollen eine gentechnisch selektierte Nachkommenschaft. Hinter der Rhetorik von der Rettung der Menschheit steht ein kaum versteckter Rassismus: Nur die Besten sollen sich vermehren.

Die KI-Firma Anthropic hat bei Tests festgestellt, dass ihre Software Claude mit künstlicher Intelligenz (KI) nicht vor der Erpressung von Userinnen und Usern zurückschrecken würde, um sich selbst zu schützen. Das Szenario bei dem Versuch war der Einsatz als Assistenzprogramm in einem fiktiven Unternehmen. Die Tech-Website The Verge sieht das Silicon Valley unterdessen in der „Spaghetti-Phase“ angekommen.

Elon Musk und Donald Trump kündigen massenhaft Verwaltungsmitarbeitern, um einen KI-Staat zu errichten. Tech-CEOs verkaufen künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit, obwohl die entsprechende Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht. Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI von den erheblichen Schäden durch KI in unserer Gegenwart ablenken? Wie erkennen wir die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden? Rainer Mühlhoff entwickelt Antworten und diskutiert Lösungsansätze.
Macht und Gewalt der neuen Fürsten. 2026. 978-3-406-83821-7. Der SPIEGEL-Bestsellerautor Giuliano da Empoli unternimmt in seinem neuen Buch eine genauso fesselnd…

Neo-Integralismus – Eine Gefahr für die liberale Demokratie
23. Februar 2024Der katholische Neo-Integralismus ist eine intellektuelle Bewegung, der junge, konservative katholische Theologen, Mitgliedern des Klerus und bekannte Intellektuelle anhängen. Die Ideologie zielt auf die Unterwerfung des Staates unter die Autorität der katholischen Kirche ab – und verbreitet sich derzeit dynamisch in Europa und den USA. Neo-Integralisten hängen vielfach Verschwörungstheorien an und sehen den Liberalismus als Bedrohung. Konservative und Christdemokraten können nicht einfach hoffen, dass der Neo-Integralismus von allein wieder verschwindet.

Diskriminierung: AMS erntet Hohn mit neuem KI-Chatbot
5. Januar 2024Der österreichische Arbeitsmarktservice hat einen auf ChatGPT basierenden

Demokratie statt Algokratie
02. Januar, 2024Man muss es so drastisch formulieren: Die Demokratie ist bedroht. Heute haben einige wenige amerikanische Big-Tech-Unternehmen Wirtschaftszweige erobert, durch die sie die vierte Macht im Staat zerstören können: den privat finanzierten und auch den öffentlich-rechtlichen Journalismus. War es zunächst "nur" die Kakophonie der sozialen Netzwerke so wird nun durch generative KI wie ChatGPT des amerikanischen Unternehmens OpenAI, das von Microsoft beherrscht wird, die Produktion von Texten und Bildern zunehmend von Journalisten an algorithmische Systeme ausgelagert. Der KI müssen klare rote Linien gesetzt werden, wie das der AI-Act der EU-Kommission vorbereitet.

Umstrittener 4-Milliarden-Deal: Macht sich das Innenministerium von Oracle abhängig?
6. September 2023Die Bundesverwaltung schloss jüngst einen neuen Vertrag in Milliardenhöhe mit dem US-Datenbankanbieter ab. Das Budget für eigene Alternativlösungen hingegen soll halbiert werden.